Urgetreide: Back to Basics

Was ist Urgetreide überhaupt und was sind die Vorteile dieser Getreidesorten? Hier erfährst du warum wir bei unserer neuen Produktlinie auf alte (Pseudo-) Getreidesorten setzen!


Weizenfeld

Wenn man heute vor dem Backregal steht, hat man meist die Auswahl zwischen Weizen-, Dinkel-, manchmal auch Roggen- oder Buchweizenmehl.


Lässt man nun seinen Blick zu den zahlreichen Backmischungen im Backregal schweifen, fällt schnell auf, dass sich die Zutatenlisten der einzelnen Produkte kaum unterscheiden und es vor allem bei den Getreidesorten kaum Abwechslung gibt.


Aber warum ist das so, wenn es doch so eine Vielfalt an Getreide gibt? Und warum greifen wir in unserer neuen Produktlinie nicht auf die herkömmlichen Getreidesorten, sondern auf verschiedene Urgetreide Sorten zurück?

Was ist Urgetreide?

Um diese Frage zu beantworten müssen wir in das Jahr 8.200 vor Christus zurückreisen, wo zwischen Euphrat & Tigris (heutiges Syrien, Irak und Türkei) Getreidesorten wie Emmer und Einkorn angebaut wurden.

Nur zwei von vielen Urgetreiden, zu denen neben


verschiedene Pseudogetreidesorten
  • Khorasan

  • Dinkel

  • Gerste

  • und Roggen

auch Pseudogetreide wie

  • Quinoa

  • Hirse

  • Amaranth

  • oder Buchweizen gehört.

Durch ertragreichere Sorten wie Weizen wurden die Urgetreide schließlich größtenteils von den Feldern verdrängt. Doch die Sorten scheinen ein Comeback zu feiern. Und wenn nicht bei deinem Lieblingsbäcker um die Ecke, dann auf jeden Fall in unseren Backmischungen!


Warum verwenden wir Urgetreide?

Wir möchten unsere Produkt so nährstoffreich wie möglich gestalten und sind während der Produktentwicklung auf Urgetreide gestoßen, dass sich bisher leider nur vereinzelt im Biomarkt findet lässt und sonst eine eher untergeordnete Rolle bei Backwaren spielt. Und das, obwohl sich die alten Sorten durch viele positive Eigenschaften auszeichnen!


So zum Beispiel beim Anbau, wo die verschiedenen Getreide im Gegensatz zu herkömmliche Sorten kaum künstliche Dünger benötigen und dabei größtenteils anspruchslos auch auf kargen und nährstoffarmen Böden gedeihen. Trotz der niedrigen Ansprüche an ihren Standort fällt der Ertrag bei Urgetreide im Vergleich zum Weizen geringerer aus.


Ist Urgetreide gesünder als herkömmliche Getreidesorten?

Informiert man sich zu den Getreidesorten, taucht immer wieder das Stichwort “Nährstoffe” auf, welches oftmals zu der Diskussion führt: Ist Urgetreide gesünder als Weizen und die anderen herkömmlichen Getreidesorten?


Das kann man so pauschal gar nicht beantworten. Fakt ist aber, dass die Sorten bei gewissen Nährstoffen die Nase vorn haben. So ist Emmer beispielsweise besonders reich an Zink, Eisen, Vitamin E und weist zusätzlich einen hohen Eiweißgehalt auf, wohingegen Dinkel durch einen höheren Selen und Zinkanteil glänzt.


Abschließend bleibt festzuhalten, dass eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung, egal auf welche Getreidesorte du nachher zurückgreifst, besonders wichtig ist!

(Hier noch ein kleiner Fakt am Rande: Der Mineralstoffgehalt ist wie der Vitamingehalt bei Vollkornmehlen deutlich höher.)

Wenn du jetzt Lust auf Urgetreide bekommen hast und kaum abwarten kannst Emmer und Co. endlich zu probieren, bist du hier genau richtig! Denn unsere Muffins enthalten verschiedene Urgetreide und schmecken dabei einfach himmlisch!


Hier kommst du direkt zu unserem Muffin-Bundle aus Urgetreide.


Weiter Informationen zum Thema Urgetreide findest du zum Beispiel hier:


https://www.bzfe.de/

https://initiative-urgetreide.de/.