Einfach nachhaltig backen

Das Thema Nachhaltigkeit ist mittlerweile in aller Munde und für viele Menschen ein immer wesentlicherer Bestandteil des Alltags geworden. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit überhaupt und wie kann man beim Backen nicht nur sich und seinen Liebsten, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun?

junge Frau beim Backen in der Küche

Was bedeutet Nachhaltigkeit? Wie kann ich mich nachhaltig ernähren?

„Nachhaltigkeit ist ein Entwicklungskonzept, das auf die langfristige, dynamische Selbsterhaltung von Gesellschaften in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht gerichtet ist“ (Brunner, K. 2007).


Im Bezug auf unser Ernährungsverhalten bedeutet dies also, dass unser Konsum dann nachhaltig ist, wenn unsere Bedürfnisse in einer Weise erfüllt werden, die die Chancen auf die Bedürfnisbefriedigung zukünftiger Generationen nicht gefährden und die natürliche Absorptions- und Regenerationsfähigkeit der Umwelt nicht überfordern.


So weit so gut, aber wie lässt sich nun umweltbewusst, ressourcenschonend und fair backen?

Wir von Baetter Baking haben mit unseren Backmischungen schon einmal den ersten Schritt für euch gemacht. Sowohl bei unseren Zutaten als auch bei unserer Verpackung sind wir unserer Verantwortung für die Umwelt so gut wie möglich nachgekommen und feilen konstant daran, immer noch ein Stückchen besser zu werden.


Doch der Zubereitungsprozess unserer Leckereien birgt noch einige versteckte Fallstricke, was die Umweltfreundlichkeit angeht. Damit du diese nun auch noch umgehen kannst, haben wir einige wertvolle Tipps & Tricks gesammelt, die dir das nachhaltige Backen zum Kinderspiel machen! Also, los geht's:


  • Strom und Energie bewusst verwenden!

Beim Backen könnt ihr mit ganz einfachen Tricks Energie sparen. Grundsätzlich gilt: Je geringer der Energieverbrauch, desto geringer die Belastung für die Umwelt.


Wer nachhaltig backen will, sollte also so oft wie möglich den Teig von der Hand rühren oder kneten und auf elektrische Rührgeräte oder Küchenmaschinen verzichten.


Außerdem ist Vorheizen des Backofens bei den meisten Teigvarianten überhaupt nicht nötig, wodurch ihr eure Kreationen mit entsprechend angepasster Backzeit direkt in den kalten Ofen schieben und so schon eine Menge Energie sparen könnt.

Des Weiteren solltet ihr so oft es geht die Heiß- oder Umluftfunktion wählen, da durch die gleichmäßige Hitzeverteilung im Ofen grundsätzlich 20 bis 30 Grad niedrigere Gartemperaturen gewählt werden und darüber hinaus mehrere Bleche gleichzeitig backen können.

  • Die richtigen Backformen verwenden!

Auch eure Backformen solltet ihr bewusst auswählen, da der Einsatz bestimmter Materialien durch eine bessere Wärmeverteilung zu einem schnelleren Backergebnis führen kann, was auch wieder euren Stromverbrauch reduziert.

Genauso unterschieden sich die verschiedenen Materialien auch bei ihrer Langlebigkeit deutlich voneinander, was sich auf ihre Ökobilanz auswirkt.


Besonders für Muffins eignen sich außerdem wiederverwendbare Silikonbackformen hervorragend, um den anfallenden Müll bei Papierförmchen zu vermeiden.

  • Alternatives Backpapier verwenden!

Auch beim Thema Backpapier gibt es mittlerweile zahlreiche umweltfreundliche Alternativen aus Glasfaser, Teflon oder Silikon, die das klassische Wegwerfprodukt, das darüber hinaus zumeist noch mit biologisch nicht abbaubaren Stoffen beschichtet ist, hervorragend ersetzen können.

  • Umweltfreundliche Backhelfer verwenden!

Auch bei den weiteren Backutensilien wie Teigschabern, Nudelholz, Schneebesen, Ausstecher oder Spritzbeutel solltest du darauf achten, dass diese möglichst wiederverwendbar, langlebig, hochwertig und gegebenenfalls sogar regional produziert sind.

  • Zum nachhaltigen Backen gehören definitiv auch nachhaltige Zutaten!

Für die Zubereitung unserer Backmischungen braucht ihr zwar nur noch wenige Zutaten, trotzdem solltet ihr darauf achten, dass es sich auch hierbei um kontrolliert biologisch angebaute und fair produzierte Lebensmittel handelt. Ebenso solltest du auch immer saisonale und regionale Zutaten bevorzugen, da diese durch den geringeren CO2-Ausstoß beim Transport deutlich klimaschonender sind. Zum Beispiel können statt frischer Beeren im Winter meist auch gut Tiefkühl-Produkte verwendet werden.

nachhaltiger Einkauf für eine nachhaltige Ernährung

  • Auf pflanzliche Alternativen setzen!

Auch eine vegane Ernährung trägt viel zum Umweltschutz bei. Wie wäre es also, auch den veganen Zubereitungsalternativen bei all unseren Backmischungen mal eine Chance zu geben?

  • Beim Zutaten-Kauf so viel Verpackungsmüll wie möglich vermeiden!

Nachhaltig backen bedeutet auch, auf die Müllproduktion bei der Zubereitung zu achten. Bei unseren Backmischungen bekommt ihr schon alle trockenen und haltbaren Zutaten in der richtig abgewogenen Menge, sodass ihr nicht viele einzelne Tütchen kaufen müsst. Falls ihr aber doch mal auch nach eigenen Rezepten backen wollt, empfiehlt es sich die haltbaren Zutaten in großen Packungen oder natürlich auch sämtliche lose Zutaten in den zahlreichen Unverpackt-Läden zu kaufen.

  • Nachhaltige Aufbewahrung!

Auch bei der Aufbewahrung solltet ihr stets auf Vorratsdosen aus langlebigen und recyclebaren Materialien zurückgreifen. So kommen eure leckeren Backkreationen auch nicht mit gesundheitsschädlichen Stoffen in Berührung und schmecken nur noch besser.



Baetter Baking

Zuletzt ist es uns aber natürlich auch noch wichtig zu sagen, dass dies alles nur kleine Tipps und Vorschläge sind, die dich zum Nachdenken anregen und dich inspirieren sollen.


Es geht nicht darum alles perfekt zu machen, sondern darum, dass jeder und jede von uns versucht seinen oder ihren Alltag jeden Tag ein kleines Stückchen nachhaltiger zu gestalten. Wenn du schon alleine einen Tipp von unserer Liste bei deiner nächsten Backsession umsetzt, hast du schon viel bewirkt! :)