Bunte Ostereier - prachtvoll mit den Farben der Natur

Ostern ohne bunt leuchtende Ostereier? Für uns unvorstellbar! In diesem Artikel zeigen wir dir daher, wie du ganz einfach auf chemische Farben verzichten und mit natürlichen Lebensmitteln farbenfrohe Ostereier zubereiten kannst. Vegan oder traditionell – genau wie bei unseren Backmischungen entscheidest du!

Eierfärben ist vielerorts einer der schönsten Osterbräuche für Kinder und Erwachsene, denn erst bunt gefärbte Ostereier machen das Osterfest komplett. Doch heutzutage werden meist künstliche Farben für das Färben der Ostereier verwendet. Das sieht zwar schön aus, da die Farben kräftig leuchten und glänzen, hat aber auch einige Nachteile.


Sind gefärbte Ostereier gesundheitsgefährdend?

In den in Supermärkten oder Drogerien erhältlichen Farben stecken oft bedenkliche Inhaltsstoffe, die insbesondere für Allergiker nicht gerade ungefährlich sind. Auch wenn bei gefärbten Eiern natürlich nur ganz wenig der Farbe durch die Poren oder kleine Risse in der Eierschale zum Ei dringen, empfiehlt es sich trotzdem ungiftige, biologische Farben aus der Natur zu verwenden.


Diese können mit der Hilfe färbender Lebensmittel sogar ganz einfach selbst hergestellt werden und wir zeigen dir wie!


Ostern ohne Eier? Ostereier gehen auch vegan!

Auch wenn du ganz auf den Verzehr von Hühnereiern an Ostern verzichten möchtest, heißt das natürlich nicht, dass du auch auf bunte Ostereier verzichten musst. Am Ende des Artikels stellen wir dir einige einfache Alternativen vor - und wer weiß, vielleicht findest du hier auf unserem Blog auch schon ganz bald ein Rezept für leckere vegane, farbenfrohe Ostereier…



Ostereier natürlich selber färben – So geht’s


Um Ostereier natürlich zu färben brauchst du:

- Hartgekochte oder ausgeblasene Eier

- Einen alten Topf

- Einen Löffel oder eine Schöpfkelle

- Küchentücher

- Deine ausgewählten färbenden Lebensmittel

- Wasser

- Ggf. Speiseöl, Zitronensaft, Essig, Kaliumcarbonat o.Ä., Gummibänder und Klebefilm


So werden die Eier gefärbt:

1. Die Vorbereitung

Wasche die Eier vor dem Färben zunächst vorsichtig mit einem Schwammtuch ab, um sie von Schmutzresten zu befreien und eine ungleichmäßige Färbung zu vermeiden. Reinige sie außerdem gründlich mit Essig, da so die Eierschale etwas aufgeraut wird, wodurch diese die Farbe später besser aufnehmen kann.


2. Die Herstellung des Farbsuds

Für alle Naturfarben muss zunächst ein farbiger Sud aus der jeweiligen Zutat hergestellt werden. Je nach Lebensmittel, das du für das Färben verwenden möchtest, musst du unterschiedliche Einweich- und Kochzeiten einberechnen. Auch die Menge an benötigtem Wasser kann variieren. Eine kleine Übersicht über die beliebtesten Materialien, ihre Färbung und ihre Kochzeit findest du in der folgenden Abbildung.



Besondern die groben Lebensmittel solltest du vorher zerkleinern, denn je mehr und je kleiner die einzelnen Zutaten sind, desto besser geben sie ihre Farbpigmente an den Farbsud ab. Nach dem Kochen solltest du den fertigen Farbsud ggf. filtern, um alle Stückchen aus dem Wasser zu entfernen.


3. Die Färbung der Eier

Lege die Eier in eine tiefe Müslischale oder einen ähnlichen Behälter und fülle diesen mit dem gefärbten Wasser auf, bis die Eier vollständig bedeckt sind. Die Eier benötigen circa 30 Minuten, bis sie die Farbe annehmen. Je länger du die Eier in dem Farbsud liegen lässt, desto tiefer und intensiver wird der Farbton. Gucke zwischendurch also immer mal nach, wie kräftig die Färbung bereits ist.


Wenn der gewünschte Farbton schließlich erreicht ist, fische die Eier mit einem Löffel oder einer Schöpfkelle aus dem Behälter und lege sie zum Trocknen auf ein Küchentuch.


Weitere Tipps:

  • Pikse die Eier vor dem Färben nicht an; dadurch kann kein Farbstoff in das Innere gelangen und das Ei unschön verfärben

  • Die Farbkraft kann durch die Beigabe bestimmter Zusätze ein wenig verändert werden; Alaun, Pottasche und Kaliumcarbonat intensivieren die Farbe, Essig hellt die Farbe auf

  • Male vor dem Färben mit Zitronensaft ein Muster auf das Ei, damit es eine individuelle Verzierung bekommt (das geht aber auch noch nach dem Färben, da der Zitronensaft die Farbe wegätzt!)

  • Spanne Küchengarn oder Gummibänder vor dem Färben um das Ei, damit es nach dem Färben raffinierte Streifen hat

  • Klebe vor dem Färben Streifen oder andere Formen aus Klebefilm auf das Ei, um individuelle Muster zu erhalten

  • Einen intensiven Glanz und eine noch kräftigere Farbe kannst du den Eiern verleihen, indem du sie nach dem Färben und Abtrocknen mit einem in Speiseöl getunkten Tuch einreibst


Alternativen zum klassischen Ostereierfärben

Wenn du lieber auf Hühnereier verzichten möchtest, aber trotzdem mit dem Ei als christliches Symbol der Auferstehung die Bedeutung dieses Festtages in Ehren halten möchtest, kannst du auch in vielen Läden Eier aus Holz, Keramik oder Plastik kaufen, die du schließlich anmalen und verzieren kannst. Genauso eignen sich auch eiförmige Steine oder Avocadokerne - die Natur hat Einiges zu bieten, wenn man mal die Augen öffnet! Auch aus Sauerteig lassen sich Ostereier formen, backen und schließlich farbig dekorieren.


Falls es dir aber nicht nur um das Symbol des Eis, sondern auch um den genussvollen Verzehr geht, erwartet dich hier schon ganz bald ein tolles Rezept, mit dem du ganz ohne Bedenken an ungesunde Farbstoffe oder umstrittene tierische Produkte der Ostertradition einen neuen Anstrich verpassen kannst!

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